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Interview mit Luis Gutiérrez

Luis Gutiérrez ist einer der einflussreichsten Kritiker der Weinwelt und vor allem bekannt durch seine Bewertungen von Weinen aus Spanien, Chile und Argentinien als Teil des Teams von Robert Parker.

Luis Gutiérrez

Seine Beurteilungen gehen weit über eine strikte Bewertung, an deren Ende eine simple Zahl steht, hinaus. Gutiérrez erklärt den Wein und stellt das Weingut sowie die Menschen, die ihn herstellen vor, die Natur und die Landschaft, die ihm das Leben einhauchen; er gibt dem Wein einen Platz unter seinesgleichen. Seine Ehrlichkeit und konsequente Haltung sowie seine umfassende Expertise haben ihn zu einer Koryphäe auf seinem Gebiet gemacht, von der sowohl erfahrene Weinkenner als auch Neulinge unendlich viel lernen können.

Wir von Vinissimus wollten ihn ein bisschen besser kennenlernen: Wir wollten etwas über seine Person, über ihn als Autor und seine Arbeit im Team des Weinführers „The Wine Advocate“ wissen und haben ihn außerdem gebeten, über ein paar aktuelle Entwicklungen rund um den Wein, die Weinbereitung und den Weinanbau zu sprechen. Wir haben einen leidenschaftlichen Weinkenner und Liebhaber getroffen, einen gewissenhaften Ingenieur, dem einfach nichts entgeht. Er bemerkt alles und hält sich nicht zurück, wenn es darum geht, Unarten, Eitelkeiten und Unstimmigkeiten zu benennen, aber auch, um vorhandene Stärken hervorzuheben oder, wenn nötig, Gerechtigkeit zu üben. Es ist seine, aber ganz sicher nicht irgendeine Meinung.

Luis Gutiérrez, der Mensch

„Wann und wie begann Ihre Leidenschaft für die Welt des Weines?“
„Das war eigentlich eine Entwicklung, die Mitte der 90er begann und zunächst mit dem aufkommenden Internet und den Diskussionsforen über Wein so richtig Fahrt aufgenommen hat, und dann noch einmal zur Jahrtausendwende durch elmundovino.com.“

„Was bedeutet Wein in Ihrem Leben?“
„In diesem Augenblick ist der Wein mein Leben. Es ist mehr als nur eine Arbeit, es ist eine Lebensart. Man kann die Arbeit und das Leben nicht trennen, alles gehört zusammen.“

«Der Wein ist mein Leben.»

„Wenn Sie ins Restaurant gehen, wer wählt den Wein aus?“
„ICH!“

Verschenken Sie Wein? Was ist besonders wichtig für Sie bei der Auswahl?“
„Ja, natürlich verschenke ich Wein. Freunden, die begeisterte Weintrinker sind, schenke ich eigene Flaschen (es muss wehtun!). Und normalen Leuten schenke ich Weine, die sie vielleicht überraschen und die Freude bereiten.“

„Gehören Sie zu den Leuten, die im Urlaub nichts über Wein wissen wollen, oder im Gegenteil, genießen Sie die Weine in Ihrer Freizeit mehr?“
„Im Urlaub esse und trinke ich, ich arbeite wie immer ... es gehört zu meinem Leben.“

Luis Gutiérrez, Kritiker von The Wine Advocate

Lista vinos Parker

„Wie hat Robert Parker Sie dazu überzeugt, Teil seines Teams zu werden?“
„Das war einfach: Sie haben mich gefragt, was sie machen müssen, damit ich mit ihnen zusammenarbeite. Ich habe ihnen gesagt: meine Familie ernähren – und sie haben „ja“ gesagt.“

„Würden Sie heute einen anderen Job annehmen? Oder vielleicht eher: „Würden Sie an Ihrem Job etwas ändern?“
„Ja, ich würde weniger Weine verkosten, mehr schreiben und mich eher auf die großen Weine, die großen Geschichten konzentrieren ...“

„Was sind Ihre Entscheidungskriterien bei der Auswahl der Region oder Erzeuger, die Sie besuchen?“
„Ich habe ein mehr oder weniger festes Programm, das sich wiederholt. Es hört nie auf, wie der Murmeltiertag.“

„Verkosten Sie alle Weine der Bodegas, die Sie besuchen?“
„In der Regel ja.“

„Worauf achten Sie, wenn Sie einen Erzeuger besuchen?“
„Auf einfach alles. Ich bin sehr genau – ich bin Ingenieur.“

„Wie entscheidet man, welche Weine jährlich verkostet werden?“
„Aufgrund meiner Expertise und wenn ich etwas mitbekomme, das interessant ist oder interessant werden könnte.“

„Aus welchen Gründen werden in einem Jahr gewisse Weine verkostet und im nächsten nicht mehr?“
„Wenn ich der Ansicht bin, dass ich diesen Wein meinen Lesern nicht empfehlen kann.“

„Wie viele Weine verkosten Sie in einem Jahr? Gibt es eine besonders intensive Zeit?“
„Ich verkoste 3500 bis 4000 Weine im Jahr. Die Zeiträume sind immer gleich intensiv, wir hören nie auf.“

„Welches Glas verwenden Sie für die Verkostung?“
„Bei mir zu Hause ein Zalto Universal. Wenn ich unterwegs bin, das beste, das ich kriegen kann.“

„Folgen Sie bei der Weinprobe einem Bewertungsbogen oder einer bestimmten Reihenfolge?“
„Ich habe eine Karte, auf der ich mir die Daten der Bodegas und die Weine notiere, aber ich verwende keinen Bewertungsbogen. Ich mache eine globale und persönliche Beurteilung. Es ist meine Meinung, meine Hierarchie, meine Vorstellung und keine Mathematik.“

„Ist noch jemand anderes aus dem Team an Ihrer Bewertung beteiligt?“
„Nein“.

„Unserer Kenntnis nach erfolgen Beurteilung und Bewertung der Weine bei The Wine Advocate anhand einer offenen Verkostung und nicht durch eine Blindverkostung. Stimmt das? Inwieweit hilft oder verhindert die offene Verkostung, objektiv zu sein? Zwei Kritiker, der eine kennt den Wein (nicht nur das Etikett), der andere nicht: würde das Urteil ähnlich ausfallen?“
„Aufgrund der Menge, die ich verkoste, und der Hilfe, die ich dabei habe (keine!), weiß ich sehr genau, was ich verkoste und schreibe die endgültige Bewertung auf Englisch. Sonst würde ich das gar nicht schaffen. Blindverkostung oder nicht, das hat beides Vor- und Nachteile. Um einen Wein beurteilen zu können, spielt die Erfahrung eine große Rolle. Ich glaube das ist die Hauptsache. Deshalb unterschreiben wir mit unserem Namen und geben keine anonyme Meinung oder die eines Gremiums ab. Ich bin bei allem, was ich schreibe, mit Leib und Seele dabei.“

«Blind(verkostung) oder nicht, das hat beides Vor- und Nachteile.
Um einen Wein beurteilen zu können, spielt die Erfahrung eine große Rolle.»

„Einige Weine haben sehr originelle Namen oder Etiketten. Beeinflusst der Name oder das Design Ihr Urteil über den Wein?“
„Nein“.

„Und bei welchen Gelegenheiten stimmen Sie einer Blindverkostung zu?“
„Wenn ich mir Gewissheit über den Eindruck eines Weines verschaffen möchte, indem ich ihn in den Kontext anderer Weine stelle.“

„Gab es Momente, in denen Sie nach der Veröffentlichung der Bewertung dachten, zu großzügig oder vorsichtig bei der Beurteilung eines Weines gewesen zu sein?“
„Ja, einige. Wir sind keine Maschinen. Es handelt sich nicht um eine exakte Wissenschaft und manchmal entwickeln sich die Weine in eine überraschende Richtung.“

„Was trennt eine 99-Punkte-Wein von einem 100-Punkte-Wein?“
„Sehr wenig. Ein Herzpochen.“

„Im Team von Parker sind Frauen und Männer. Glauben Sie, dass Frauen und Männer die Weine auf unterschiedliche Weise bewerten?“
„Die persönliche Erfahrung und das Wissen sind ausschlaggebend. Nicht das Geschlecht, die Religion, die Nationalität oder die Haarfarbe.“

„Einige Bodegas sind darauf aus, besonders gute Bewertungen zu erhalten, andere wollen lieber unerkannt bleiben, weil eine unerwartet gute Bewertung zu Problemen in den Abläufen führen könnte. Wie wappnen Sie sich gegen Druckausübung, Vorlieben oder Interessen?“
„Ich habe schon genug mit meiner eigenen Arbeit zu tun, um mich noch um andere Angelegenheiten kümmern zu können. Ich versuche vor allem, mir selbst treu zu bleiben.“

„Welche Funktion hat The Wine Advocate? Wie würden Sie einen Weinliebhaber dazu bringen, sich im Portal robertparker.com zu registrieren?“
„Es ist ein Weinführer für Verbraucher. Wenn Sie sich ausreichend für Wein interessieren und mehr oder weniger mit mir einer Meinung sind: ich verkoste die 4000 Weine, für die Sie keine Zeit haben.“

Luis Gutiérrez

Luis Gutiérrez, der Weinexperte

Weinanbau, Landschaft und Klimawandel

„Wie sehen Sie die Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinanbau?“
„Mit einiger Besorgnis. Ich glaube, die Rückkehr zum biologischen Anbau ist fast unvermeidbar.“

„Glauben Sie, dass die Weinwelt in ihrer Gesamtheit eine Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen muss?“
„Das müssen wir alle, in allen Bereichen.“

„Sind Sie der Meinung, dass die Förderung des Weinanbaus dazu beitragen kann, die Entvölkerung bestimmter Gebiete in Spanien einzudämmen?“
„JA.“

„Die Weine aus vollkommen biologischem Anbau müssen einen aufwändigen Zertifizierungsprozess durchlaufen, während die Verwendung von Pestiziden und Unkrautvernichtungsmitteln, unabhängig von der Menge, nicht auf dem Etikett auftauchen. Sollte es eine graduelle Zertifizierung für alle Weine geben? Was meinen Sie?“
„Das ist ein komplexes Thema. Ich bin der Ansicht, viele Produkte sollten verboten werden, aber man muss auch realistisch sein. Für den organischen Anbau muss man auch einen höheren Preis zahlen.“

„Wie viele Anteile Natur, Kultur, Landschaft und Mensch stecken in einer Flasche Wein? Oder anders gesagt, wie sollten diese Ihrer Meinung nach verteilt sein?“
„Viel von allem, aber den Einfluss des Menschen sollte nur dazu dienen, alles andere hervorzuheben.“

«Der Einfluss des Menschen sollte nur dazu dienen, alles andere hervorzuheben.»

„Wofür ist die Technologie ein notwendiges Werkzeug?“
„Für viele Dinge. Ich komme von der Technologie. Wie jedes Werkzeug, es kommt darauf an, wie man es einsetzt.“

Der Weinkonsum in Spanien

„Spanien ist ein großer Weinproduzent, aber es wird im europäischen Vergleich weniger Wein konsumiert. Woran liegt das?“
„Die Millionenfrage. Ich denke, die Ursachen sind in unserer Geschichte und unserer soziokulturellen Situation zu suchen. Ein weiteres sehr komplexes Thema.“

„Die Weinkarte in einem spanischen Restaurant: wie hoch sollte der Anteil regionaler Weine sein und welche anderen Regionen der Welt sollten unbedingt auf der Karte stehen?“
„Die Region sollte gut abgebildet sein, ohne zu provinziell zu werden. Meiner Ansicht nach sollten auf einer Karte anstatt Regionen eher die Weinstile stehen, die zur angebotenen Küche passen. Wein ist Teil der Gastronomie.“

«Wein ist Teil der Gastronomie.»

„Die wenigsten Weine kommen dann auf den Markt, wenn sie auch konsumiert werden sollten. Es wäre ratsam, sie noch eine Weile zu lagern. Aber das wird nicht oft gemacht. Sie werden gleich konsumiert. Hat das finanzielle Gründe oder ist das auch kulturell bedingt?“
„Hauptsächlich hat das finanzielle Gründe.“

„Was empfehlen Sie Leuten, die wenig oder überhaupt keine Erfahrung mit Weinen haben? Mit welchen Weinen sollten sie anfangen und warum?“
„Mit einfachen Weinen, viel ausprobieren und so viel Weine wie möglich verkosten. Man muss seinen eigenen Gaumen und Geschmack entwickeln.“

«Man muss seinen eigenen Gaumen und Geschmack entwickeln.«

„Was sagen Sie jemandem, der behauptet, ihm schmecke Wein nicht?“
„Dass er nicht genug probiert hat.“

Spanische Weine

„Sie waren anfangs für die Weine aus Spanien, Chile und Argentinien verantwortlich und kurze Zeit später wurden Ihnen auch die Weine der Jura zugesprochen. Wie kam es dazu?“
„Dafür habe ich mich selbst angeboten. Das Jura ist eher eine Schwäche als Arbeit.“

„Die ersten Gebiete, die Sie besucht haben, waren Regionen, die zu dieser Zeit wenig bekannt waren: Bierzo, Canarias, Monterrei, Ribeiro, Valdeorras... Warum?“
„Weil man sie vernachlässigt hatte. Vor allem Jerez.“

„Welche Anbaugebiete werden Ihrer Meinung nach das Weinpanorama Spaniens in den nächsten Jahren bestimmen?“
„Es ist schwierig, von Anbaugebieten zu sprechen. Potenzial gibt es an vielen Orten, es muss aber Leute geben, die dieses Potenzial erkennen und nutzen. Die klassischen Gebiete sind es nicht ohne Grund und es ist logisch, dass sie mit dabei sind. Ich glaube zum Beispiel, Rioja muss aufwachen.“

«Potenzial gibt es an vielen Orten, 
 es muss aber Leute geben, die dieses Potenzial erkennen 
und nutzen. 
[...] Rioja muss aufwachen.»

„Wenn es in Ihrer Macht läge: Was würden Sie an der Klassifizierung der Ursprungsbezeichnungen ändern, die es in Spanien gibt: Vinos de Pago, Denominación de Origen Calificada oder andere Bewertungen, die sich in einigen Regionen immer häufiger finden und die den Wein einem bestimmten Ort zuordnen oder einer konkreten Parzelle, einige davon ausgezeichnet, andere großartig...“
„Es ist nicht leicht, Regeln zu machen, die für alle gelten. Ich würde versuchen, weniger einzuschränken und mehr auf die Qualität zu achten.“

„Wird es eines Tages eine Ursprungsbezeichnung Garnachas de Gredos geben?“
„Ich fürchte, nein. Wenn, dann Sierra de Gredos, aber auch das glaube ich eher nicht ...“

„Die Sherry-Weine schienen von der Landkarte verschwunden zu sein. Mit dem Eintritt von Luis Gutiérrez 2013 gab es bereits wenige Monate später die ersten 100-Punkte-Bewertungen: drei Weine aus Jerez und Montilla-Moriles. War das ein Akt der Gnade oder der Gerechtigkeit?“
„Der Gerechtigkeit. Auf Englisch heißt das low hanging fruit. Das war ein Kinderspiel ...“

„Wie würden Sie jemanden dazu einladen, sich auf die Welt der Sherrys einzulassen?“
„Behutsam.“

„Bei der Bewertung des Castillo Ygay Blanco, konnte man einen Luis Gutiérrez erleben, der sich über den Preis geärgert hat, mit dem die Flaschen auf den Markt kamen. Sie fanden ihn zu hoch, ohne den Wert des Weines schmälern zu wollen, den Sie mit 100 Punkten bewertet haben. In den letzten Jahren kamen neue Herkunftsbezeichnungen auf den Markt, mit Preisen von mehr als 100 oder 200 Euro. Was ist ein angemessener Preis für Wein?“
„Der Markt diktiert den Preis. Wenn er zu hoch ist, verkauft er sich nicht. Wenn er zu niedrig ist, rechnet er sich nicht. Aber es gibt willkürliche Preise, ganz klar. Das Problem löst man am besten, indem man solche Flaschen nicht kauft.“

«Der Markt diktiert den Preis.»

„Die Jahrgänge der spanischen Weine haben in der Regel immer den gleichen Preis, unabhängig von der Qualität der Lese, abgesehen von einigen Ausnahmen. Die Preise der Jahrgänge französischer Weine dagegen variieren, auch in den mittleren Preisklassen. Woran liegt das?“
„Daran, das Angebot und Nachfrage funktionieren. Bei höherer Qualität steigen die Nachfrage und der Preis. Bei einem weniger guten Jahrgang finde ich es nicht schlimm, wenn der Preis angepasst wird.“

Weinstile

„Im angelsächsischen Raum kommt es noch immer häufig vor, dass Weine einer bestimmten Rebsorte bestellt werden: ein Pinot Noir, ein Chardonnay etc. Was ist Ihre Meinung?“
„Damit kann man anfangen, es vereinfacht die Dinge. Aber es kommt der Moment, da will man mehr. Oder auch nicht ...“

„Wie würden Sie einen klassischen Wein definieren?“
„Einer, der der Tradition der Region folgt.“

„Was sollten wir Ihrer Meinung nach unter Naturwein verstehen?“
„Das ist mir selbst nicht ganz klar. Es gibt zu viele Stereotypen und viel Extremismus.“

„Es gibt immer noch Menschen, die kräftige, extraktreiche Weine als Parker-Weine bezeichnen. Die Linie von Luis Gutiérrez beschreibt frische, trinkbare Weine und unter den Weinen, die von Ihnen die höchsten Punktzahlen erhalten haben, gibt es auch viele klassische Rioja-Weine. Ändern sich die Weine, um sich dem Geschmack der Verbraucher und Weinkritiker anzupassen? Und geht das von den Erzeugern aus?“
„Alles bewegt sich sehr langsam und beeinflusst sich gegenseitig. Die Erzeuger sollten die Weine keltern, die sie selbst mögen. Aber das ist ein Geschäft, keine NGO, deshalb muss man eine Balance finden. Wir alle verändern und entwickeln uns. Das ist Teil des Geheimnisses.“

„Einige Kritiker beschreiben die Weine immer noch mit unzähligen Degustationsnoten, manchmal mit sehr konkreten Angaben zu Duft und Geschmack. Glauben Sie, das ist hilfreich für den Verbraucher?“
„Mich langweilen sie.“

Eine letzte Frage:

„Glauben Sie dass Covid-19 in gewissen Aspekten oder Bereichen Ihrer Arbeit bzw. in der Weinwelt generell Spuren hinterlassen hat, oder sogar nichts mehr so sein wird wie vorher?“
„Auf jeden Fall. Wir sind noch nicht über dem Berg, also wissen wir noch nicht, wie wir letztlich dastehen werden, aber genauso wie vorher mit Sicherheit nicht.“


„Vielen Dank!“