Veganer Wein
Wein ist nicht automatisch vegan: Bei der Klärung (Filtration) werden häufig tierische Hilfsstoffe wie Gelatine, Eiklar oder Fischblase (Hausenblase) eingesetzt, um Trübstoffe zu binden. Veganer Wein verzichtet vollständig auf diese Stoffe und nutzt stattdessen pflanzliche oder mineralische Alternativen wie Bentonit. Im Sortiment finden sich über 370 vegane Weine, darunter Erzeuger wie Torres, Aalto und Codorníu.















Warum ist nicht jeder Wein vegan?
Die tierischen Hilfsstoffe werden ausschließlich zur Klärung verwendet und binden sich an Trübstoffe, bevor sie beim Abfüllen herausgefiltert werden. Im fertigen Wein selbst sind daher keine tierischen Rückstände mehr nachweisbar – trotzdem gilt ein so geklärter Wein nicht als vegan, da im Herstellungsprozess tierische Produkte zum Einsatz kamen. Veganer Wein verzichtet komplett darauf oder bleibt ungeklärt bzw. wird mit pflanzlichen Mitteln geklärt.
Vegan und Bio: gibt es einen Zusammenhang?
Vegan und Bio sind unterschiedliche Kriterien, überschneiden sich aber häufig: Viele Bio-zertifizierte Weingüter verzichten ohnehin auf tierische Hilfsstoffe, da dies dem Gesamtkonzept eines nachhaltigen, naturnahen Weinbaus entspricht. Ein veganer Wein ist deshalb nicht automatisch bio, und umgekehrt gilt das Gleiche – beide Siegel sollten unabhängig voneinander betrachtet werden.
Welches Essen passt zu veganem Wein?
Da veganer Wein in Geschmack und Stil genauso vielfältig ist wie konventioneller Wein, gelten die gleichen Food-Pairing-Regeln: Leichte Weißweine zu Salaten und Gemüsegerichten, kräftigere Rotweine zu gegrilltem Gemüse, Pilzgerichten oder pflanzlichen Proteinen wie Tofu und Linsen.
Was bedeuten die Bewertungen bei veganem Wein?
Auch viele vegane Weine im Sortiment sind mit Bewertungen von Robert Parker oder Guía Peñín versehen, etwa Weine von Aalto oder Contino. Vegane Herstellung und hohe Qualitätsbewertungen schließen sich nicht aus. Weine mit hohen Bewertungen ansehen







