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Piemontesischer Weißwein

Roero Arneis, Cortese di Gavi, Erbaluce, Timorasso. Still oder perlend. Es ist schwierig zu entscheiden, welcher der Beste ist. Denn auf den Hügeln, die Rotweinzone der Gebiete Langhe und Monferrato, ist die wahre Perle ... der Weißwein! Sei es eine antike, einheimische Rebsorte wie die Nascetta oder ein Klassiker der modernen Önologie wie die Chardonnay, diese "andere" Seite des Piemonts darf dem wahren Liebhaber des italienischen Weines nicht verborgen bleiben.

Das Piemont ist in der Tat eine Region mit einer großen Tradition beim Weinanbau, sowohl Rot als auch Weiß, mit einem außerordentlichen Vermögen an autochthonen Trauben. Dennoch haben in den letzten Jahrzehnten defininitiv die Roten Oberhand gewonnen: Barolo, Barbaresco, die großartige Barbera, Dolcetto und alle Nebbiolo des oberen Piemonts sind zwischenzeitlich – mit sehr großem Wert natürlich – die Gewinnermarken des regionalen Weinanbaus. Darüber hinaus selbstverständlich die Muskateller, die vielleicht einzige große, internationale Weißweintraube des Piemonts, die jedoch auch, wie wir bereits wissen, für die Herstellung des Moscato d'Asti, des Asti Spumante und manche Passito-Versionen fast immer süß vinifiziert wird.

Der piemontesische Weißwein war daher eine Wiederentdeckung. Teilweise haben ganze Gebiete die Traube für sich aufs Neue entdeckt, nachdem antike Weißweintrauben der Gegend vom Aussterben bedroht oder dem Risiko ausgesetzt waren, vollständig von roten Trauben ersetzt zu werden. Wie es bei der Timorasso der Fall war. Andere Trauben haben dank der Bedürfnisse des modernen Geschmacks, der immer mehr in Richtung frische, trockene, vertikale Weißweine geht, die sich hervorragend als Aperitife und zu verantwortungsvollem Trinken eignen, neue Lebenskraft bekommen: Wie beim Gavi und Arneis del Roero. Entdecken wir sie gemeinsam (aufs Neue)!