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Fiano

Als eine sehr antike Rebsorte ist die Fiano sicherlich eine romanische Traube des antiken Italiens, die von den Römern in Süditalien angebaut wurde und vermutlich ihre Ursprünge in der Gegend von Lapio, in der Irpinia hat. In der Tat würde der Name wirklich "di Lapio-aus Lapio" bedeuten, was die Herkunft von "fiano" aus "lapianum" annehmen lässt, daraus "apianum". Heute ist die Fiano, außerhalb ihres Ursprungsortes, in verschiedenen Gebieten Kampaniens, wie im Gebiet Cilento und in Apulien, nahe der Murge, wo man auch eine lokale Variante finden kann, die sogenannte Minutolo (laut neuer Studien eine komplett unabhängige Rebsorte vom genetischen Standpunkt her gesehen) weit verbreitet. Die Fiano ist ohne geringsten Zweifel eine der bedeutendsten Weißweintrauben Italiens, besonders was die Mineralität und die Langlebigkeit der Weine anbelangt  und sicherlich die Bedeutsamste des Südens.

Fähig zu einer optimalen Zuckerkonzentration im besten Gebiet, d.h. der DOCG Fiano di Avellino, drückt sie eine unvergleichliche Miineralität aus, was sich, in den vorzüglichen Versionen, in Noten von Feuerstein und Schießpulver verwandelt. Gerade um diese elegante Eigenschaft zu erhalten, was sich langsam zu Kohlenwasserstoff entwickelt, wird sie normalerweise ausschließlich in Stahl veredelt, und wird bevorzugt nach mindestens einem Jahr im Weinkeller auf den Markt gebracht. Was die DOCG angeht, sind die geeignetsten Zonen die in Lapio, aber heute vor allem die in Summonte, in Richtung Monte Partenio, wo die vulkanischen Böden und die großen Höhen - die Trauben erreichen 700 Höhenmeter - eine extreme und kompromisslose Fiano bescheren, auch was deren Säure und folglich ihre Langlebigkeit betrifft. Außerhalb der DOCG drückt sie eine noch ausgeprägtere Struktur von noch mehr Weichheit im Sannio und Cilento aus und es gibt vielversprechende Versionen in der Molise, Basilikata und in Apulien.

Wein + Fiano