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Château Pape Clément

Château Pape Clément

Château Pape Clément ist einer der berühmten und alten Weinberge im Bordeaux. Die ersten Ernten gehen ins Jahr 1252 zurück, obwohl es Bertrand de Goth war, der das Château wirklich zum Laufen brachte. Nachdem er 1299 zum Erzbischof von Bordeaux ernannt wurde und die Weinberge von La Mothe in Pessac als Geschenk erhielt, erweiterte er das Gut nach und nach. Als er 1305 gewählt wurde, um Papst Benedikt XI zu ersetzen, wählte er den Namen Clément V, von dem der Name des Châteaus stammt.

Aufgrund seiner neuen Stellung sah sich der Papst verpflichtet, das Gut dem damaligen Erzbischof von Bordeaux zu überlassen, Arnadu de Canteloup, der neue Praktiken im Gut einführte, wie eine frühere Ernte und das Pflanzen neuer Rebstöcke in der Reihe, eine Praktik, die im Bordeaux zum ersten Mal zum Einsatz kam. Die Weinberge wurden weiterhin über fünf Jahrhunderte von Seiten der Kirche gepflegt, aber die Mehrheit ihrer Weine reisten nicht über die Diozöse hinaus. Mit Beginn der Französischen Revolution wurde die Finca zu öffentlichem Besitz und nahm weiter an Grösse zu bis sie 37 Hektar erreichte. Die Weine gehörten Mitte des 19. Jahrhunderts zu denen des ikonischen Châteaus Haut-Brion und wurden bereits zu Preisen eines Deuxième Cru von Médoc verkauft. Verschiedene Eigentümer folgten aufeinander und einige von ihnen waren von besonderer Relevanz; so wie dies der Fall bei Jean-Baptiste Clerc war, ein Weinhändler aus Bordeaux, der das Gut 1858 erwarb und in einen modellartigen Weinberg verwandelte und hohe Auszeichnungen anhäufte. Er war es auch, der das Gebäude baute, das die Erben von Monsieur Cinto (dem anschliessenden Eigentümer) neu gestalteten, um es in das Gebäude zu verwandeln, das wir heute kennen.

Am 8. Juni 1937 zerstörte ein heftiger Hagelsturm fast den gesamten Weinberg und es konnte nur Paul Montagne sein, der nach dem Erwerb des Guts im Jahr 1939 die Finca und ihre Weine in einem Pessac, das damals nicht mehr als 2000 Einwohner zählte, darunter allerdings bereits fünfzig Winzer, zu neuen Wegen führte.

1980 erwarb Bernard Magrez, ein sich für Wein begeisternder Unternehmer, das Gut und verlieh den Weinen in kurzer Zeit einen noch nicht gesehenen, internationalen Ruf, was in den 100 Parker-Punkten gipfelte, die er im Jahrgang 2009 erhielt.

Heute kombiniert Château Pape Clément das Beste der Tradition (z.B. die Arbeit mit Zugtieren) mit den neuesten Innovationen, um herausragende Weine zu produzieren. Auf seinen 63 Hektar Kieselstein, Sand, Lehm und Kalk, arbeiten die Rebstöcke von Cabernet Sauvignon, Merlot, Sémillon und Sauvignon Blanc hauptsächlich hart in sehr engen Rahmen der Bepflanzung, um das Beste aus sich zu machen. Die Reihen werden abwechselnd bearbeitet und lassen dabei die Bedeckung spontan wachsen, was die Pflanzen noch mehr dazu zwingt, zu arbeiten, um Wasser und Nährstoffe zu finden. Die Arbeiten, welche durch strikte Prinzipien der nachhaltigen Agrikultur bestimmt sind, sind akribisch und werden von Hand durchgeführt, und nur die exquisitesten Früchte erreichen die Kellerei. Die verschiedenen Parzellen werden separat in unterschiedlichen Behältern vinifiziert, wobei jede Traube so versorgt wird, wie sie es verlangt, damit die Finca ihre ganze Vielfalt im Endverschnitt zeigen kann.

Neben Château Pape Clément, gehören zur Kellereiengruppe von Bernad Madrez weitere Güter wie Château La Tour Carnet, Château Fombrauge oder Château Clos Haut-Peyraguey, neben anderen, wie das in Spanien begonnene Projekt mit dem Schauspieler Gerard Dépardieu, Bernard Magrez - Gérard Dépardieu.

Alle Château Pape Clément-Produkte

4,5/5
(Von 4 Rezensionen zu 4 Weinen)