Josep Coca Brut Nature ist kein Wein, der von der ersten Perle an beeindrucken soll, sondern einer, der in Ruhe von einem Ort, einer Arbeitsweise und einer tiefen Überzeugung erzählt: dass Wein nur dann groß sein kann, wenn er seinem Terroir treu bleibt.
Josep Coca widmete sein Leben einer sehr klaren Vorstellung von hochwertigem Schaumwein. Er war überzeugt, dass Perlen kein Make-up und keine Effekthascherei brauchen, sondern gut verstandene Reben, traditionelle Rebsorten und vor allem Zeit. Diese Denkweise ist heute das Herz von Sabaté i Coca, wo die Arbeit im Weinberg und im Keller dem folgt, was sie Consciéncia de Terruño nennen.
Eine Art, die Landschaft als lebendiges Ganzes zu sehen. Zu verstehen, dass jeder Boden, jede Ausrichtung und jede Mikroparzelle etwas anderes ausdrückt. Auf dem Gut sind mehr als 40 Hektar in 66 Parzellen aufgeteilt, auf 18 verschiedenen Bodentypen, die alle getrennt bearbeitet und vinifiziert werden. Nicht, um den Prozess komplizierter zu machen, sondern um ihn besser zu verstehen.
Dieser Corpinnat entsteht genau aus diesem aufmerksamen Zuhören. Aus dem Wunsch, den maximalen Ausdruck von Xarel·lo und Macabeu durch einen ganzheitlichen Ansatz einzufangen: absoluter Respekt vor der Biodiversität, ökologischer Weinbau, Handlese und minimale Intervention, die dem Wein erlaubt, sein Gleichgewicht ohne nachträgliche Korrekturen zu finden.
Deshalb enthält dieser Brut Nature keinen Versanddosage. Er braucht sie nicht. Sein Gleichgewicht entsteht aus der Traube, dem Terroir und einer langen Flaschenreife (60 Monate), die die Perlage verfeinert und Tiefe verleiht, ohne an Frische zu verlieren. In der Nase zeigt er sich präzise und klar, mit weißer Frucht, feinen Brotnoten und einem mineralischen Hintergrund, der ihm Vertikalität verleiht. Am Gaumen ist er trocken, fließend und lebendig, mit einer gut eingebundenen Perlage, die begleitet, ohne sich aufzudrängen, und einer Säure, die Lust auf den nächsten Schluck macht.
Eine Flasche Josep Coca Brut Nature zu öffnen bedeutet im Grunde, daran zu erinnern, dass große Schaumweine nicht gemacht werden, um kurzfristig zu glänzen, sondern um im Gedächtnis zu bleiben.